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9.9.2010 : 8:19 : +0200

Sport

Verhaltener Optimismus als reale Zielvorgabe

Die Herrenmannschaften des TTC Burrweiler vor der neuen Saison

Von Heinz Lambert

Mit acht Mannschaften, und somit zwei weniger als in der vergangenen Saison, startet der TTC Burrweiler am letzten Augustwochenende in die Saison 2010/2011. Die Herren sind mit fünf Teams vertreten, die Senioren agieren mit einer Equipe und die Jungen greifen mit zwei Vertretungen ins Geschehen ein.

Leider wird es in unserem Verein in der kommenden Spielzeit keine Damenmannschaft mehr geben. Einige Spielerinnen suchten sich eine andere Sportart als Betätigungsfeld, andere haben dem Sport endgültig den Rücken gekehrt. Marie-Christine Rabold und Ann-Kathrin Schlinzig schlagen künftig für den TuS Maikammer auf, trainieren aber dennoch weiterhin in Burrweiler, um bei passender Gelegenheit, sprich genügend neuen Mitspielerinnen, vielleicht doch wieder für den TTC aktiv zu werden.

Auf die guten Leistungen der zweiten Seniorenmannschaft, die ihre sportliche Daseinsberechtigung durch den Klassenerhalt in der Bezirksliga einmal mehr unter Beweis stellte, werden die Zuschauer in der neuen Serie ebenfalls verzichten müssen. „Wir haben zwar zwanzig Spieler auf der Liste, die bei den Senioren eingesetzt werden könnten, allerdings wollen einige Akteure die bis dato in der ersten und zweiten Oldietruppe aufliefen, sich künftig nicht mehr der Doppelbelastung der Einsätze sowohl bei den Aktiven, als auch bei den Senioren aussetzen. Auch kommen viele Spieler, die noch auf dem Meldbogen stehen, schon seit Jahren nur noch ein bis zwei Mal pro Saison zum Einsatz und scheiden so für ein festes Engagement von vornherein aus. Deshalb die Entscheidung nur noch eine Seniorenmannschaft an den Start zu bringen“ erläutert TTC-Vorsitzender Heinz Lambert.

Sieht man einmal von Jürgen Hartkorn ab, der nach langjähriger Spielpause für die fünfte Mannschaft reaktiviert werden konnte, waren Neuzugänge, wie sie die Verantwortlichen insbesondere für die erste und zweite Mannschaft erhofft hatten, trotz intensiver Bemühungen leider nicht zu verzeichnen. Doch kann diese Tatsache auch positiv gesehen werden, kennen sich doch alle unsere Spieler seit Jahren aus dem „Effeff“ und können so zum einen auf die Stärken ihrer Mitstreiter vertrauen, zum anderen aber auch in schwierigen Phasen sich gegenseitig unterstützen.

So dürfen alle Mannschaften vor der neuen Runde einen gesunden Optimismus an den Tag legen, auch wenn dieser wohl eher als verhalten, denn euphorisch zu bezeichnen ist.

 

Zu den Aussichten im Einzelnen!

 

 

1. Mannschaft, 1. Pfalzliga

Für die erste Mannschaft heißt das Ziel wieder einmal Klassenerhalt. „Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben. Auch wenn wir in den letzten Jahren den Ligaverbleib immer recht sicher erreicht haben, können wir die Aufgabenstellung nicht ändern, da sich auch unsere Voraussetzungen nicht verändert haben. Vom Papier her gibt es aber sicherlich Mannschaften, die wir hinter uns lassen können. Aber alle Partien müssen erst einmal gespielt werden. Wenn am Ende dann wieder Platz Acht herausspringt wäre das meines Erachtens ein schöner Erfolg“ so Mannschaftskapitän Jürgen Fey. Eine sicherlich realistische Einschätzung, da das Team auch heuer wieder mit dem Problem kämpfen muss nicht in allen Spielen die besten sechs Akteure aufbieten zu können. Im Falle von Christopher Mohr, ist dies nichts Neues. Dass er von seinem Wohnort in Essen zu jedem Spiel mehr als 320 Kilometer anreist, kann einfach niemand erwarten. Aber auch Bastian Trauth ist, seit dem er im letzten Oktober sein Studium in Stuttgart aufgenommen hat, nicht regelmäßig verfügbar. „Ich versuche schon bei den meisten Spielen anwesend zu sein, das ist aber auch abhängig von Prüfungen und Klausuren, die mir ins Haus stehen und auf die ich mich vorbereiten muss“ so Trauth. Verständlich das die Prioritäten in seinem Fall nicht immer beim Tischtennis liegen können. Vielleicht kann er ja mit Robin Gärtner aus der zweiten Mannschaft ein paar gemeinsame Trainingseinheiten in der schwäbischen Metropole absolvieren, ist Gärtner doch zurzeit wegen eines Praktikums ebenfalls in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zu Gange.

Christopher Mohr erwies sich in der zurückliegenden Saison trotz seiner eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten einmal mehr als bester Spieler der Burrweilerer Elitetruppe. Mit einer knapp positiven Saisonbilanz, die gemessen an seinen nach wie vor sehr hohen Ansprüchen aber wohl nicht ganz seiner persönlichen Vorstellung entsprach, verteidigte er die Spitzenposition in der Mannschaft. Einmal mehr wird es darauf ankommen den 50-jährigen zumindest für die für den Klassenverbleib vermeintlich entscheidenden Spiele in die Pfalz lotsen zu können.

Manuel Lerch hat schon den einen oder anderen Kontrahenten, der zuvor stärker als der 23-jährige eingeschätzt wurde, das Fürchten gelehrt. Oft noch geht er mit viel Ungestüm an die Bälle heran, was natürlich auch zu Fehlern führt. Da er aber auch von Spiel zu Spiel mehr und mehr die Übersicht behält und immer abgeklärter agiert, befindet er sich mit vielen Spielern im vorderen Paarkreuz mittlerweile auf Augenhöhe. Auch das Doppel, welches Manuel Lerch an der Seite von Christopher Mohr bestreitet, entwickelt sich peu a peu zu einem Punktegaranten.

Jürgen Fey wird erneut zum Wanderer zwischen den Welten, sprich Paarkreuzen. Eine nicht immer einfache Aufgabe für den 44-jährigen, muss er doch immer dann wenn Christopher Mohr nicht zur Verfügung steht, gleich gegen die Nummer Eins des Gegners antreten. Dass er aber auch auf dieser Position für Punkte gut ist, hat er über Jahre hinweg in den beiden höchsten pfälzischen Spielklassen bewiesen.

Bastian Trauth zeigte sich speziell in der Rückrunde in guter Verfassung und hat sich seinen Platz im mittleren Paarkreuz redlich verdient. Bleibt zu hoffen, dass er trotz seines zeitintensiven Studiums genug trainieren kann, um sein Level zu halten oder vielleicht noch zu steigern. Gerade auch im Doppel, das er überwiegend zusammen mit Hans Fey absolvierte wurde er in der letzten Runde zu einer unverzichtbaren Größe.

Hans Fey rutschte nach einer nicht ganz so erfolgreichen Serie aus den Top Vier. Allerdings muss der „Abstieg“ weder für den 56-jährigen, noch für seine Mannschaft ein Nachteil sein. Auf Platz fünf des Tableauts hat der nie aufgebende Blockkünstler alle Möglichkeiten zum wertvollen Punktesammler zu werden.

Gleiches gilt auch für Ralf Bien, der eine lange Durststrecke am Ende der letzten Runde beendete und wieder einigermaßen zu der von ihm gewohnten Leistung fand. Ihm gönnt man das Halten und Steigern der Form, sowie eine gute Portion Selbstvertrauen, die seinen leider zu oft an den Tag getretenen Selbstzweifeln weichen soll. Wenn dies gelingt wird er zusammen mit Jürgen Fey auch im Doppel wieder zu der Bank werden, die sie lange Jahre für den TTC war.

Außer Topfavorit TTV Albersweiler, der sich mit Jonas Stahlhofen nochmals verstärken konnte und dem TTV Otterstadt, der auf Position Eins den ehemaligen Zweitligaakteur Jochen Dornick als neuen Spitzenspieler präsentiert, sowie dem für den TTC zumeist unüberwindlichen FC Queidersbach, scheinen alle anderen Mannschaften mehr oder weniger in Reichweite des TTC zu liegen. Dies birgt sowohl gute Chancen, was den Klassenerhalt angeht, andererseits aber auch gleichzeitig Gefahren. Wie schon in den letzen beiden Spielzeiten werden aufgrund der zu erwartenden Ausgeglichenheit der Klasse voraussichtlich wieder viele Pluspunkte nötig sein um in der Liga zu bleiben, da sich die Konkurrenten immer auch gegenseitig die Zähler wegnehmen. Auch nur einen der Gegner zu unterschätzen könnte also fatale Folgen haben.

 

Das Aufgebot:

1. Christopher Mohr,

2. Manuel Lerch,

3. Jürgen Fey,

4. Bastian Trauth,

5. Hans Fey,

6. Ralf Bien.

 

 


2. Mannschaft, 2. Pfalzliga Ost

Die zweite Vertretung, interessanterweise die einzige Herrenmannschaft des TTC, die keinen gebürtigen „Burrer“ in ihren Reihen hat, klopfte zuletzt zumindest leise an die Tür zur 1. Pfalzliga. Dies zu wiederholen dürfte recht schwer werden. Abzuwarten bleibt unter anderem, wie sich die Abgabe von Ersatzspielern an die erste Mannschaft auswirkt und wie oft infolgedessen das Team überhaupt in stärkster Formation auflaufen kann. Ein guter Mittelfeldplatz sollte dennoch das Ziel sein, wobei interessant zu beobachten sein wird, wie man sich z.B. gegen die aus der 1. Pfalzliga abgestiegene TSG Grünstadt oder den TTV Mutterstadt behaupten kann. Anhand der Besetzung unserer Mannschaft verbietet es sich meines Erachtens das Wort Abstieg überhaupt in den Mund zu nehmen. Bei aller Wertschätzung für Mannschaften wie den SV Heuchelheim-Klingen, die TTF Dannstadt-Schauernheim oder den TTV Edenkoben, ist die Truppe um Spielführer Clemens Eichenlaub doch wohl jederzeit in der Lage gegen die genanten Konkurrenten zu bestehen.

Eichenlaub selbst, der eine starke letzte Runde absolvierte, nimmt hinter Marco Wagenblatt die zweite Position der Crew ein. Gemeinsam sind die beiden auch ein Garant für viele Punkte im Doppel. Hier harmonieren der gefühlvoll agierende Linkshänder Wagenblatt und der kraftvoll spielende Rechtshänder Eichenlaub prächtig.

Torge Richter hatte ein paar Tiefs zu überstehen, fing sich aber wieder und verteidigte seinen dritten Platz in der Aufstellung. Er hat auf Grund seines ebenso variantenreichen, wie unorthodoxen Spiels durchaus die Möglichkeit auch auf dieser Position für eine positive Bilanz zu sorgen.

Robin Gärtner kann zu Beginn der Saison wegen seines bereits erwähnten Praktikums nicht so trainieren, wie man das vom 25-jährigen eigentlich gewohnt ist. Vielleicht ergeben sich aber doch die oben genannten Möglichkeiten in Stuttgart. Ihm wünscht man einen Schuss mehr Ruhe am grünen Tisch, gepaart mit seinem nimmermüden Ehrgeiz und seinem nie nachlassenden Einsatz. Trifft dies alles zusammen, ist er ein echter Anwärter auf einen Platz im vorderen Paarkreuz, den er ja schon einmal innehatte.

Peter Kretschmer kam in der Rückrunde nicht mehr in allen Spielen zum Einsatz. Aufgrund seiner beruflichen Belastungen und zum Wohle seiner Familie will er künftig sportlich etwas kürzer treten. Im Sinne der Mannschaft bleibt zu hoffen, dass er stattdessen lieber noch etwas länger tritt. Schon das unberechenbare Doppel mit Torge Richter an seiner Seite wäre ein herber Verlust für die Truppe.

Christoph Ackermann hat sich auf einem recht guten Level eingependelt, dennoch wird er die neue Runde mit gesteigertem Ehrgeiz angehen, denn Stillstand bedeutet langfristig Rückstand und den will der 26-jährige auf keinen Fall.

Martin Wagenblatt ist in der neuen Spielzeit erstmals fester Bestandteil der zweiten Mannschaft. Er hat sich den Stammplatz durch gute Leistungen in der Bezirksklasse verdient und überzeugte auch bei seinen sporadischen Auftritten in der 2. Pfalzliga. Im hinteren Paarkreuz dürfte ihm aufgrund seines guten spielerischen Potentials eine positive Bilanz sicher sein.

 

Das Aufgebot:

1. Marco Wagenblatt,

2. Clemens Eichenlaub,

3. Torge Richter,

4. Robin Gärtner,

5. Peter Kretschmer,

6. Christoph Ackermann,

7. Martin Wagenblatt.

 

3. Mannschaft, Bezirksklasse Nord

Das dritte Team hat eine eher durchwachsene Saison hinter sich. Das Ziel vorne dabei zu sein geriet schon früh aus dem Fokus. Nicht zuletzt durch den „Abgang“ von Martin Wagenblatt hat man die Saisonausrichtung in Richtung Mittelfeldplatz verlagert.

„Wenn wir einen guten Start hinlegen, ist das schon die halbe Miete. Aus einer sicheren Position angreifen und die vermeintlichen Favoriten hier und da zu ärgern, das sollte das Ziel unserer Bemühungen sein“ so Mike Hemberger, der sich auf den zweiten Platz innerhalb der Mannschaft vorgearbeitet hat.

Die Nummer eins, Michael Lambert, kennt sich in der Höhenluft des vorderen Paarkreuzes bereits aus. Er besitzt die Fähigkeit sich mit den ihm gestellten Aufgaben zu steigern. Viel hängt auch beim Offensivcrack von einem guten Saisonauftakt ab.

Karl-Heinz Lerch will es noch einmal wissen. Der 49-jährige verzichtet auf einen gleichzeitigen Start bei den Senioren und will beweisen, dass er eine wesentliche bessere Ausbeute als die zuletzt erreichte erzielen kann.

Daniel Ansmann hat spielerisch alle Möglichkeiten, im Bereich taktischer Finesse allerdings noch Nachholbedarf. Auch muss er lernen nach verschlagenen Bällen sich direkt auf den nächsten Ballwechsel zu konzentrieren und nicht zu lange mit sich selbst zu hadern. Gelingt dies, kann der 21 Jahre junge Lockenkopf noch einiges erreichen.

Frank Weyrauch ging am Tisch etwas die Gelassenheit ab, die ihn ansonsten abseits der Spielbox auszeichnet. Spielerisch gehört er nach wie vor zu den Besten im Team. Mit mittlerweile 42 Lenzen auf dem Buckel sollte es ihm langsam gelingen seine Nerven am Tisch im Zaum zu halten und Spiele, die er zuletzt knapp verlor, wieder zu seinen Gunsten zu entscheiden.

„Jetzt bin ich doch wieder in der dritten Mannschaft, derweil wollte ich es doch schon in der letzten Saison in der vierten etwas langsamer angehen lassen“ so Richard Minges, der mit 56 Jahren zum Senior der Mannschaft avanciert. Er dürfte auf Platz sechs aber durchaus mithalten können, zeigte er doch im vorderen Paarkreuz nur eine Klasse tiefer zuletzt hervorragende Leistungen.

 

Das Aufgebot:

1. Michael Lambert,

2. Mike Hemberger,

3. Karl-Heinz Lerch,

4. Daniel Ansmann,

5. Frank Weyrauch,

6. Richard Minges.

4. Mannschaft, Kreisliga Nonrdwest

„Mit Richard Minges haben wir natürlich einen herben Verlust zu verzeichnen. Er hat in der letzten Spielzeit entgegen seiner eigenen Vorstellungen fast achtzig Prozent der Spiele absolviert und dabei eine sehr gute Bilanz erzielt. Dennoch bin ich sicher, dass wir uns wieder im gesicherten Mittelfeld einordnen können“ versprüht Spielführer Thomas Kühne für die vierte Equipe viel Zuversicht.

Angeführt wird das Aufgebot von Gerhard Uhl, wobei der 70-jährige aber wohl nur dann noch mal zur „Plätsch“ greifen wird, wenn wirklich Not am Mann ist.

So kommt die Rolle des „Anführers“ Joachim Stenger zu, der im fünften Jahrzehnt seines Lebens auch die nötige Ruhe an den Tag bringt, diese nicht immer leichte Rolle auszufüllen. Auch Thomas Kühne weiß um die schwere Aufgabe im ersten Paarkreuz der Kreisliga Pluspunkte einzufahren.

Bei Christoph Grammelsberger wies die Leistungskurve zuletzt nach oben. Zusammen mit dem am Ende der letzten Saison spielerisch leider etwas abfallenden Holger Schwall bildet er das mittlere Paarkreuz. Wenn Schwall wieder an alte Leistungen anknüpfen kann, ist das Duo sicher ein Punktelieferant im positiven Sinne.

Marco Flickinger hat sich in seiner ersten Saison in der Kreisliga gut etabliert. Er hat aber sicher noch Luft nach oben. Stefan Wolff war einer der Garanten des Aufstiegs der fünften Mannschaft. Man darf gespannt sein, wie er mit den höheren Anforderungen der Kreisliga klar kommen wird.

Dieter Laubersheimer und Reinhold Hornbach kamen wie Gerhard Uhl zuletzt nicht mehr aktiv zum Einsatz, werden aber weiter auf der Meldeliste geführt und können so jederzeit reaktiviert werden.

Der Zusammenstellung der Doppel wird sicherlich eine große Bedeutung zukommen. Hier musste in der letzten Serie, nicht zuletzt wegen zahlreicher Ersatzgestellungen, viel improvisiert werden, sodass zahlreiche Punkte verloren gingen.

 

Das Aufgebot:

1. Gerhard Uhl,

2. Joachim Stenger,

3. Thomas Kühne,

4. Christoph Grammelsberger,

5. Holger Schwall,

6. Dieter Laubersheimer,

7. Reinhold Hornbach,

8. Marco Flickinger,

9. Stefan Wolff.

 

5. Mannschaft, Kreisliga Nordwest

„Wir haben es fast sensationell geschafft in die Kreisliga aufzusteigen und nun wollen wir dieses Abenteuer in Angriff nehmen, auch wenn uns praktisch niemand eine Chance in dieser Klasse gibt. Wir haben erst einmal das Ziel den einen oder anderen Pluspunkt zu erzielen und nicht jedes Spiel zu verlieren. Wenn dies gelingt, ist das schon ein Erfolg“ so der Mannschaftskapitän der fünften Crew, Martin Fritz.

Nachdem in der Kreisklasse mit Vierermannschaften gespielt wurde, in der Kreisliga aber Sechserteams gegeneinander antreten, musste das bisherige Quartett zum Sextett aufgestockt werden. Da Stefan Wolff nun in der vierten Vertretung einen Stammplatz hat, blieb aus der Aufstiegsmannschaft nur das Trio Thorsten Fuchs, Herbert Göring und Martin Fritz übrig, dass in dieser Reihefolge auch die ersten drei Plätze auf dem Meldebogen einnehmen wird.

Zwar hat Theo Hayna die nominelle erste Position inne, ob der 47-jährige aber aufgrund seiner gesundheitlichen Beschwerden in naher Zukunft überhaupt nochmals zum Schläger greift, erscheint zurzeit mehr als fraglich.

Hinter Martin Fritz folgen mit Heinz Lambert, Rudi Wind, Thomas Eschbacher, Matthias Schreiner und Nico Sturm einige Akteure die zuletzt mehr oder minder nur sporadisch zum Einsatz kamen. Sie werden nun wieder mehr gefordert sein und sich wohl bei den Spielen abwechseln.

Erfreulich dass sich Jürgen Hartkorn gut zwei Jahre nach seiner Herztransplantation wieder in bester gesundheitlicher Konstitution befindet und nach ein paar Jahren Pause wieder voll ins Geschen eingreifen will. Der Linkshänder legt den bei ihm seit Jahrzehnten bekannten Ehrgeiz an den Tag, von dem sich seine Mitspieler gerne anstecken lassen dürfen.

Fester Bestandteil der Mannschaft wird auch Tobias Schlinzig sein, der Erfahrung bei den Herren sammeln soll und darüber hinaus, aufgrund einer in dieser Saison neuen Regelung, auch weiter in der Jugendmannschaft dabei sein kann.

David Urig ist der Jugend frisch entwachsen. Sicher wird er nun zu einigen Einsätzen bei den Herren kommen.

 

Das Aufgebot:

1. Theo Hayna,

2. Thorsten Fuchs,

3. Herbert Göring,

4. Martin Fritz,

5. Heinz Lambert,

6. Rudi Wind,

7. Thomas Eschbacher,

8. Matthias Schreiner,

9. Nico Sturm,

10. Jürgen Hartkorn,

11. Tobias Schlinzig,

12. David Urig.

 

Senioren, Bezirksliga S 40

Dieses Team geht zwar als Titelverteidiger in der Bezirksliga Vorderpfalz Süd an den Start, allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch angesiedelt werden, da wegen der eingangs erwähnten Gründe wohl eher selten die vom Papier her erste Garnitur an die Tische treten wird. Die Zielsetzung sieht die rechtzeitige Sicherung eines guten Mittelfeldplatzes vor.

„Man muss auch die Gründe der Spieler verstehen, die nicht mehr gleichzeitig bei den Aktiven und bei den Senioren spielen wollen. Gerade die Spiele unter der Woche passen bei vielen nicht mehr in die private Planung. Starke berufliche Anspannungen lassen immer weniger Freizeit. Dass man diese wenige freie Zeit dann lieber im Kreise der Familie verbringen will ist doch nur zu gut zu verstehen“ zeigt Hans Fey Verständnis für seine Ü40-Mitstreiter.

 

Das Aufgebot:

1. Christopher Mohr,

2. Jürgen Fey,

3. Hans Fey,

4. Ralf Bien,

5. Clemens Eichenlaub,

6. Peter Kretschmer,

7. Michael Lambert,

8. Frank Weyrauch,

9. Richard Minges,

10. Gerhard Uhl,

11. Joachim Stenger,

12. Dieter Laubersheimer,

13. Reinhold Hornbach,

14. Theo Hayna,

15. Herbert Göring,

16. Martin Fritz,

17. Heinz Lambert,

18. Rudi Wind,

19. Thomas Eschbacher,

20. Jürgen Hartkorn.

 

Jungen I, Bezirksklasse Nord

Die erste Jugend will als Aufsteiger in die Bezirksklasse eine gute Rolle abgeben. Dabei wird Tobias Schlinzig weiter der Truppe angehören, obwohl er auch Stammspieler der fünften Herrenmannschaft ist. Eine sehr zu begrüßende Änderung der Wettspielordnung durch den Pfälzischen Tischtennis-Verband macht dies möglich. Tobias Fey kommt vom TTC Klingenmünster, wo er sich zuletzt sehr gut entwickelt hat und wird im zweiten Paarkreuz eingesetzt. An Position eins wird Jonas Reichling geführt, der in der letzten Runde das Kunststück fertig brachte, weder im Einzel, noch im Doppel ein Spiel zu verlieren. Hinzu kommt noch ein „Roschbacher Trio“, nämlich die Brüder Damon und Mike Hornbach, sowie Jannik Lerch. Mit diesem Sextett soll vordringlich die Zukunftssicherung des TTC angegangen werden.

 

Das Aufgebot:

1. Jonas Reichling,

2. Tobias Schlinzig,

3. Damon Hornbach,

4. Tobias Fey,

5. Jannik Lerch,

6. Mike Hornbach.

 

 

Jungen II, Kreisliga Nordwest

Die zweite Jugend spielt in der Kreisliga Nordwest. Hier kommt Kathrin Weber bei den Jungen zum Zug, um ihr Spielpraxis zu verschaffen. Kleiner Wermutstropfen dabei: Die Mannschaft muss, da ein Mädchen mit im Aufgebot steht, leider außer Konkurrenz antreten. S sollte dem Ehrgeiz aber keinen Abbruch tun. Mit dabei ist auch der vom TTV 04 Edenkoben herüber gewechselte Nico Benecke.

 

Das Aufgebot:

1. Tim Leumer,

2. Pascal Griguhn,

3. Kathrin Weber,

4. Nico Benecke,

5. Sebastian Veith,

6. Robert Dümmler,

7. Thorsten Motz,

8. Christoph Franz.

 

 

Fazit

Nach dem es gelungen ist, im Jahr des 50-jährigen Bestehens unseres Vereins, die angestrebten Ziele, also in erster Linie den Klassenerhalt für alle Mannschaften, zu erreichen und wir sogar noch zwei Meistertitel feiern durften, können wir auch auf die kommende Runde mit freudiger Erwartung schauen. Wir hoffen und vertrauen auf die schon gewohnt zahlreiche und enthusiastische Unterstützung unserer Fans bei den Spielen in der Festhalle, aber natürlich auch bei den Auswärtspartien all unserer Teams.

Werdet ihr wieder zu unserem „siebten Mann“, damit wir auch am Ende der Serie 2010/2011 wieder gemeinsam etwas zu feiern haben - sei es Klassenerhalt oder Meisterschaft.